Netzwerken online oder offline? Wie wir beides beherrschen und miteinander verbinden

Egal ob wir online oder offline Beziehungen pflegen, es geht immer um Menschen. Darum ist es auch nicht relevant, ob wir Vitamin B, Networking, Netzwerken oder Kooperationen sagen. Die richtigen Menschen zu kennen, kann uns Türen öffnen und uns zügiger in den Expertenstatus bringen als viele andere Strategien. Gerade in Zeiten der Digitalisierung haben wir schnell eine lange Liste von so genannten Freunden. Das ist gut, um mit Kollegen, Freunden und beruflichen Kontakten in Verbindung zu bleiben und sichtbar zu sein. Doch schnell kann der Überblick verloren geben.

Das muss aber nicht sein. Mehr dazu gibt es im hier „3 Schritte-Guide:  Wie Kooperationen Dich als Experte unübersehbar machen“.

Was angesichts der Unübersichtlichkeit in der Onlinewelt auch oft passiert:  Als großer Online-Netzwerker vernachlässigt man seine Kontakte im Offline-Leben. Wir sind so sehr mit Klicks und Likes beschäftigt, dass wir den Menschen vergessen.

Beide Entwicklungen können uns schaden. Dabei ist die Lösung gar nicht so schwer: Wir schauen uns die Regeln an, die offline und online beim Netzwerken gelten, gehen sie strategisch an und verbinden das Beste aus den zwei Welten. Das ist der schnellste Weg, sich einen Expertenstatus aufzubauen und in die volle Sichtbarkeit zu kommen.

Die Offline-Netzwerkwelt

Egal ob es die Kamin-Gespräche oder die Runden in den Hinterzimmern waren, mit Netzwerken wurden seit je her die größten Karrieren begründet. Das ist schon seit Jahrhunderten so, hat noch heute seine Gültigkeit und wird auch noch morgen der Fall sein. Sich mit Gleichgesinnten austauschen, Kontakte aufbauen, Kooperationen eingehen und Wissen teilen, sind keine Erfindung des Internets.

Der große Vorteil von Offline-Kontakten ist eine höhere Verbindlichkeit. Wer sich persönlich getroffen hat, bleibt länger im Kopf, weil wir mehr von unserer Persönlichkeit mit reinbringen. Dabei ist der Anfang oft der schwerste Schritt. Da hilft ein bisschen Vorbereitung, die Schwellenangst nehmen. So ist es hilfreich, sich ein paar Fragen vorher aufzuschreiben, die etwa thematisch zu der Veranstaltung passen. Der inhaltliche Austausch hat einen doppelten Nutzen. Wir bekommen schnell einen Überblick, wo der andere gerade im Business steht und erhalten ein gutes Gefühl für die allgemeinem Herausforderungen in der Branche. Da ist man im nächsten Gespräch schon bestens vorbereitet.

So kann eine kurze Begegnung eine große Wirkung haben – egal wo sie stattfindet. Wichtig ist dabei immer, der offene helfende Blick, ohne sofort etwas zu erwarten. Und dann können manchmal große Überraschungen passieren. Das nenne ich dann den Multiplikations-Effekt.

Dazu ein Beispiel aus meinem Leben: Ich stand letztens am Supermarkt an einem Schwarzen Brett und neben mir stand ein älterer Herr, der für seine Enkelin Nachhilfeunterrricht suchte. Es schien nichts Passendes dabei zu sein. Wir kamen ins Gespräch. Da ich eine gute Nachhilfekraft kannte, bot ich an, den Kontakt herzustellen. Wir tauschten unsere Telefonnummer aus und ich vernetzte den Herrn mit der Lehrerin. Dabei hätte es bleiben können. Ein paar Tage später erhielt ich jedoch einen weiteren Anruf. Der Herr ist Chauffeur eines sehr erfolgreichen Unternehmers. Er erzählte von meiner Expertise als Netzwerkerin und auf einmal hatte ich Zugang zu einem Netzwerk von Unternehmern, der mir verschlossen geblieben wäre, hätte ich nicht sogar im Supermarkt am schwarzen Brett die Kraft der Kontakte genutzt.

Online

Keine Frage: Netzwerken im Internet geht schneller. Die Zahl der so genannten digitalen Freunde übersteigt oft die der Offline-Kontakte. Zudem können mich viel mehr Menschen in kurzer Zeit sehen. Das ist sonst in der Fülle nirgendwo möglich. Damit der Segen kein Fluch wird, ist es wichtig, sich nicht auf das reine Sammeln von Namen zu beschränken. Das tut dann zwar unserem Ego gut, aber hilft nicht unserem Expertenstatus weiter.

Es ist sehr wichtig, dem anderen das Gefühl zu geben, nicht einfach nur eine Nummer in der langen Freundesliste zu sein. Jeder neue Kontakt kann sehr wertvoll werden, wenn wir das Gefühl vermitteln, Interesse an dem anderen zu haben.

Gibt es für eine Kontaktaufnahme einen Aufhänger? Prima! Den sollte man unbedingt nutzen – etwa ein gemeinsames Event oder die Empfehlung eines Bekannten. Beim ersten Kontakt ist es auch von Vorteil, sich kurz zu fassen. Das gilt besonders für vielbeschäftigte Menschen. Damit gibt man dem anderen die Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen, ob er den Kontakt wirklich weiter verfolgen will.

Grundsätzlich gilt auch in der Onlinewelt: Erst einmal geben, bevor man nimmt.  Viele kennen das sicherlich, dass sie eine Freundschaftsanfrage auf Facebook bekommen haben und ein paar Minuten später soll man schon eine Business-Seite liken oder einer Facebook-Gruppe beitreten, ohne das vorher wirklich eine Beziehung aufgebaut wurde.

Das müssen oft gar nicht die großen Gesten sein. Ein Like unter einem Post da, ein Kommentar hier und vielleicht eine Vernetzung unter Online-Kontakten, von denen alle profitieren – so verlieren wir den Menschen nicht aus dem Auge. Diese vielen kleinen Gesten am Tag bauen sich mit der Zeit immer weiter auf und dann können wir die schnelle Sichtbarkeit online für uns nutzen, denn wir sind für den anderen nicht mehr nur eine Nummer in einer langen anonymen Liste von Namen, mit denen wir nicht viel anfangen können.

Beide Welten miteinander verbinden

Da gibt es so viele Möglichkeiten. Ich kann zum Beispiel auf einem Empfang einen interessanten Kontakt gemacht haben. Man plaudert ein wenig, trifft sich später im Laufe des Abends erneut an der Bar und tauscht an der Garderobe die Visitenkarten aus. Die erste Kontaktaufnahme war also offline.

Am darauffolgenden Tag nimmt man die Visitenkarte und schreibt eine kurze E-Mail. So habe ich die Beziehung schon auf eine andere Ebene geholt. Zudem vernetze ich mich je nach Art des Kontaktes über Facebook, LinkedIn oder Xing. Hatte der andere ein Interesse zu einem bestimmten Thema geäußert, schicke ich vielleicht einen hilfreichen Artikel oder vernetzte über einen anderen Kontakt, damit die Frage geklärt werden kann. Ich stelle also immer Win-Win-Situationen her.

Genauso ist es aber auch umgekehrt möglich – also die Onlinewelt in die Offlinewelt zu bringen. Wenn ich zum Beispiel auf Reisen in einer anderen Stadt bin und abends frei habe, poste ich in meinen digitalen Netzwerken, ob jemand in der Nähe ist und Lust hat auf ein gemeinsames Abendessen. Diese Treffen haben schon so manche Karriere als Experte begründet und allen geholfen, die Teil dieser Kooperation waren. Und dann ist es egal, ob sie online oder offline angefangen haben. Ob sie im Internet oder bei einem Treffen von Angesicht zu Angesicht weitergeführt wurden. Es zählt immer der Mensch und das größere Wir.

Deine  ngelika

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