Jeder Mensch hat 5000 Kontakte – wie ich das nutze, um als Experte sichtbar zu werden

Da steht man auf einem Empfang, nippt ein bisschen an seinem Glas und auf einmal kommt freudestrahlend ein Mann auf einen zu und schüttelt einem die Hand: „Wie schön, dass wir uns endlich mal wiedersehen?“. Wir lächeln zurück und kramen in den hintersten Windungen unseres Hirns nach dem Namen des freundlichen Gegenübers. Wir kennen ihn irgendwo her, aber was war der Anlass und wie lautet der Name?

So eine ähnliche Situation haben die meisten von uns wohl schon erlebt. Das ist auch kein Wunder, denn jeder Mensch hat durchschnittlich 5.000 Kontakte. Es ist sehr schwer jeden dieser Namen ständig im Gehirn abrufbereit zu haben, da jeder Mensch sich durchschnittlich nur 1.000 Gesichter merken kann.

Das ist aber nicht weiter tragisch, wenn wir strategisch an den Aufbau von Beziehungen und Kooperationen gehen, um als Experte in die volle Sichtbarkeit zu kommen. Studien haben nämlich ergeben, dass wir mit 150 Menschen in einem größeren Netzwerk in Kontakt sind und mit 50 Menschen regelmäßig. Mit fünf Menschen sind wir eng. Das Gefecht gilt es aktiv zu nutzen, doch das wahre Gold liegt woanders als wir oft denken.

Mehr dazu gibt es auch  beim 3 Schritte-Guide:  Wie Kooperationen Dich als Experte unübersehbar machen“.

Um nämlich den Expertenstatus aufzubauen, sind es weniger die sehr engen Menschen, die uns weiterbringen. Der wahre Schatz liegt in den regelmäßigen Bekannten und in dem dahinter liegenden Netzwerk. Sie können uns Kontakt zu Menschen verschaffen, zu denen wir in unserer direkten Umgebung keinen Zugang hätten.

Dazu braucht es aber ein systematisches Vorgehen, um nicht zu viel Zeit zu verschwenden, wenn man also eine bestimmte Person erreichen möchte. Egal, wie weit er weg zu sein scheint, der schnellste Weg dorthin beginnt oft sehr nah. Dazu gilt es bereits bestehende Kontakte anzusprechen. Man kann etwa versuchen herauszufinden, ob Freunde von Freunden im Bekanntenkreis des anderen sind und nachfragen, ob eine gegenseitige Vorstellung möglich wäre.

Auf die Frage nach dem Warum, sollte man eine überzeugende Antwort haben. Am besten ist es, man versucht eine Win-Win-Situation herzustellen. Vielleicht haben sie eine wichtige Frage an den Spezialisten zu dem Fachgebiet und würden sich deshalb gerne austauschen? Dabei könnte man direkt sein eigenes Expertenwissen anbringen.

Nicht immer führt dieses direkte Vorgehen zum Ziel. Vielfach unterschätzt ist beim Netzwerken jedoch der Multiplikatoren-Effekt. Da trifft man zum Beispiel Andrea, die wiederum Andreas kennt, der gleich zum Mittagessen mit Jan verabredet ist und Jana bei einem Branchentreffen kennengelernt hat. Und schon ist die Verbindung da.

Das kann man natürlich nicht planen. Aber wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass wir mit jedem Menschen auf dieser Welt über sechs Kontakte verknüpft ist. Da können sich auf einmal Türen öffnen, von denen man selbst nie geträumt hätte.

Die sozialen Medien können uns bei dem Weg in die Sichtbarkeit als Experte zusätzlich unterstützen und Geschwindigkeit beim Beziehungsaufbau reinbringen. Dabei hilft es aber nicht, einfach wahllos Kontakte zu sammeln. Entscheidend ist die Qualität und die reale Interaktion mit den Menschen auf den diversen Plattformen. Wer einfach nur ohne Sinn und Verstand irgendwelche Kontakte auf den Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder Xing sammelt, befriedigt nur sein Ego. Im Business kommt man damit keinen Schritt weiter.

Beziehungen wollen gelebt sein. Manchmal sieht man das im Außen, manchmal nicht. Das ist oft nicht Ausschlag gebend. Entscheidend ist, dass jede Interaktion zu einer weiteren führen kann, die uns weiter in die Sichtbarkeit führt und den entscheidenden Schritt als Experte weiterbringen kann.

Wer mit einem Netzwerk sein Business aufbauen will, muss deshalb den anderen ernst nehmen und den Dialog pflegen. Dazu braucht es oft nicht viel. Manchmal reicht schon ein Like oder ein Kommentar unter einem Post. Eine kurze E-Mail nach einem ersten kurzen Kennenlernen kann den entscheidenden Unterschied machen, so dass man im Gedächtnis des anderen bleibt. 

Wenn uns eine Person wichtig ist, wollen wir eben nicht eine von den 5.000 sein. Wir möchten zu den 150 im regelmäßigen Netzwerk gehören. Um das gut zu managen, sind ein paar Hilfsmittel ratsam.

Ganz wichtig: Buch führen über die Beziehungen – am besten digital. Das sieht auf den ersten Blick womöglich herzlos aus, zeigt sich aber schnell, dass es genau das Gegenteil ist. Wir notieren uns also nicht nur den Namen, sondern machen uns Notizen zu der Person. Das macht es einfacher, mehr Qualität in die Interaktion zu bekommen. Das kann Persönliches sein wie der Geburtstag, das Hobby oder Lieblingsstädte. Daran können wir beim nächsten Mal anknüpfen und der andere sieht sich von uns gesehen. Das ist eine tiefe Sehnsucht, die uns Menschen antreibt. Schon mit dieser einfachen Geste stechen wir in den Kontakten des anderen heraus – und sind eben nicht nur eine Nummer in den vielen 5.000 Kontakten, die jeder Mensch hat.

Deine  ngelika

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